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2017-05-01 News - Erster Themen-Bücherflohmarkt

Erster Themen-Bücherflohmarkt

Stadtbibliothek lädt zum 1. Themen- Bücherflohmarkt ein

Im Monat Mai findet zu den regulären Öffnungszeiten für alle Leseratten in den Räumen der Grimmener Stadtbibliothek ein gut sortierter Bücherflohmarkt statt.

Angeboten werden ausgesonderte Exemplare zu den Themen:

  • Fahrzeuge z.B. Eisenbahn, Modelleisenbahn, Flugzeug, Schiffe, Autos, Motorräder
  • Tiere z.B. Pferde, Katzen, Hunde
  • Literatur rund um den Garten

Sicher ist für Lesebegeisterte ein tolles Schnäppchen dabei.

Geöffnet ist die Grimmener Stadtbíbliothek in der Bertolt-Brecht-Straße 39 am Montag von 10 - 15.00 Uhr sowie am Dienstag und Donnerstag von 14 - 18.00 Uhr.

2017-04-05 08h21 News - Frühjahrsputz für Wasserspiele

Springbrunnen auf dem Grimmener Marktplatz

Wasserspiele werden für die Saison vorbereitet

Der Bauhof der Stadt Grimmen hat derzeit alle Hände voll zu tun. Im Stadtzentrum wurden Tausende Blumen gepflanzt, Bäume und Sträucher gestutzt sowie Spielplätze gereinigt und umgebaut. Jetzt sind die Grimmener Wasserspiele an der Reihe.

Am Freitag werden die städtischen Mitarbeiter gemeinsam mit zwei Kameraden der DRK-Wasserwacht die Fontänen im Schwanenteich aufbauen. Mit einem Schlauchboot werde die Pumptechnik in Position gebracht, so Kay Prohaska vom Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. Für den fachgerechten Elektroanschluss der Fontäne sorgt, wie schon in den Vorjahren, die Elektroinstallation Grimmen GmbH. Wenn alles klappt soll die Anlage am Wochenende bereits laufen.

In der kommenden Woche ist dann der Rückert-Brunnen an der Reihe. Zum Osterfest sollen auf dem Markt, wie auch im Volkspark, die Wasserspiele der Stadt Grimmen wieder plätschern.

2017-04-03 13h59 News - Tierpark zu Ostern

Das Schweinehaus wird an Klaus Wohlfahrt übergeben.

Ostern im Tierpark Grimmen

Ostern steht vor der Tür und das Wetter scheint es gut mit uns zu meinen. Milde, frühlingshafte Temperaturen lassen das Verstecken und Suchen der Ostereier an Osterwochenende, 14. bis 17. April 2017, zu einem echten Familienspaß werden. Wie in jedem Jahr hat sich der Grimmener Heimattierpark zum Ostersonntag, 16. April 2017, wieder wieder eine ganze Menge einfallen lassen.

Los geht es um 10 Uhr mit der beliebten Ostereiersuche. Dafür werden fast 100 Nester auf dem Gelände des Tierparkes versteckt. Pro Nest fällt ein Unkostenbeitrag von 3 Euro an.

Ab 10.30 Uhr heißt es dann „Spiel und Spaß mit dem Osterhasen. Und wer möchte kann bei einer Alpaka- und Schafschur zuschauen oder von 11 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 15 Uhr für 1 Euro auf dem Rücken eines Ponys den Tierpark erkunden.

Der Eintritt kostet am Ostersonntag für Erwachsene 5 Euro. Kinder zahlen 3 Euro.

Für das leibliche Wohl der Tierparkbesucher sorgen Grimmener Vereine. U.a. sind Feuerschalen mit Stockbrot aufgestellt.

Na dann, „Frohe Ostern“ und viel Spaß bei der Ostereiersuche!

2017-04-03 13h31 News - Museum zu Ostern

Ostereier

Öffnungszeiten des Museums "Im Mühlentor" zu Ostern

Zu den Osterfeiertagen hat das Museum “Im Mühlentor” wie folgt geöffnet:

  • Karfreitag geschlossen.
  • Am Ostersonntag und Ostermontag können Sie die Einrichtung von 14 bis 17 Uhr besuchen.

Ansonsten ist Dienstag und Donnerstag 14:00 - 17:00, Freitag 10:00 - 13:00 und am ersten und letzten Sonntag im Monat 14:00 - 17:00 geöffnet. Zur Zeit ist im Museum eine Personalausstellung von Anita Riechert zu sehen.

2017-03-30 07h55 News - 500000 Besucher im Kulturhaus

Kulturhaus "Treffpunkt Europas"

Grimmener Kulturhaus begrüßt 500.000. Besucher

Man kann mit Fug und Recht davon sprechen, dass das Grimmener Kulturhaus eine ganz besondere Einrichtung ist.Nicht nur das Platzangebot, die Verwandlungsfähigkeit und Akustik des Hauses sind einmalig. Auch seine Entstehungsgeschichte.

Nach gerade mal zwei Jahren Bauzeit, wurde das Kulturhaus am 20.Dezember 1970 eröffnet. Es steht genau zwischen der Altstadtgrenze und dem Neubauviertel. Da sollte es aber eigentlich gar nicht hin. Die Planer hatten seinerzeit die Idee, einen Kulturtempel in Reinkenhagen zu errichten, weil dort der zentrale Ort der Erdölförderung war. Aus Kostengründen war das Projekt auf dem flachen Land aber nicht realisierbar. Und damit kam Grimmen ins Gespräch. Schließlich wohnten hier die meisten Erdöler. Doch das Vorhaben war alles andere als einfach.

In einem Interview mit der Ostseezeitung, das der Journalist Raik Mielke 2014 führte, erinnerte sich der damalige Leiter der Staatlichen Bauaufsicht Rudi Mielke, an die schwierige Planungs- und Bauphase.

„Wir brauchten zum damaligen Zeitpunkt einfach mehr Wohnungen für die Beschäftigten des Erdölbetriebes. Auf einer großen Freifläche sollte ein Punkthaus für das Neubaugebiet Südwest entstehen“, erinnert sich der Rentner zurück. Ein zehnstöckiges Hochhaus sollte der Blickfang werden. Und direkt davor, hatte man sich nun entschieden, sollte das Kulturhaus für den Kreis errichtet werden. „Aber die Fläche reichte damals nicht aus und so waren enorme Vorarbeiten erforderlich, die in der Stadt für heiße Diskussionen sorgten“, sagt der damalige Leiter der Bauaufsicht. Als erstes ging es um die zentrale Straße „Am Steingern“. „Noch heute ist ein Teil dieser Straße zu sehen. Es ist der Weg, der aus Richtung Ampelkreuzung kommend hinter der Lindenstraße zum Hof des Kulturhauses führt“, erklärt Mielke.
Damals ging diese Straße durch, bis zum Bauernhof Beyer, der sich in der Nähe der heute Südlichen Randstraße befand. Aber es sollte nicht das einzige Streitthema bleiben, denn das Wohngebäude Freynik, welches sich neben der kleinen Verkaufshalle befand, musste ebenfalls zu Gunsten des Kulturhauses weichen. „Es gab damals wenig Verständnis für den Abriss von Wohnraum, weil die Wohnungsnot einfach zu groß war“, verdeutlicht der Zeitzeuge. Zudem wurde ein Teil des ehemaligen Marinelagers erschlossen.
Nach vielen Diskussionen konnte der Bau dann starten, doch die Probleme wurden nicht weniger. Eines der Streitthemen war der Bühnenbau. „Wir hatten damals eine Vorabsprache mit dem Theater in Stralsund getroffen. Das Theater wollte das Haus für Aufführungen nutzen“, erinnert sich der heute 83-Jährige und erklärt: „Eine Großbühne zu bauen, das war aus Kostengründen nicht möglich, weil für die Gewährleistung der Brandschutzverordnung erhebliche bauliche Zusatzkosten entstanden wären“, sagt er. Was man sich dann in Absprache mit der Feuerwehr einfallen ließ, ist heute nur noch zu belächeln. Es stand keine Sprinkleranlage zur Verfügung, also wurde eine Wasserrohrleitung um die Bühnenöffnung gelegt. Diese wurde in kurzen Abständen angebohrt. Eine Brandwache, die bei jeder Aufführung gestellt werden musste, hätte dann im Falle eines ausbrechenden Feuers per Hand die Leitung unter Druck gesetzt. „Eine notwendige Funktionsprobe führte schon zur Katastrophe, alles stand unter Wasser - aber Problem gelöst“, lacht Rudi Mielke.
Was damals unbedingt notwendig war: die Unterkellerung. „Heute kann man täglich beliefert werden, damals kam alle paar Wochen einmal eine Lieferung, und die musste dann gelagert werden. Der nötige Raum wurde durch den Keller geschaffen.“ Das I-Tüpfelchen dieses tollen Baus war sicher nicht nur für Rudi Mielke die Kellerbar. 82 Personen fanden hier Platz und da die Szenebar weit über die Bezirksgrenzen einen sehr guten Ruf genoss, war es damals immer schwer, reinzukommen.

Kultband "City" im Kulturhaus "Treffpunkt Europas" Heute steht das Haus mit seinen vielfältigen Angeboten jedermann offen und nicht selten zählt Kulturhausleiter Morten Kabisch über 1000 Gäste im „Treff“, wie die Grimmener ihren Musentempel liebevoll nennen. Auch wenn es die Nachtbar inzwischen nicht mehr gibt, an Attraktivität hat der „Treffpunkt Europas“ nichts verloren. Seit 2004 trägt das Kulturhaus diesen Namen. Ein Jahr zuvor wurde es mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ und einer Landesförderung umfangreich saniert. Inzwischen zählt die Einrichtung zu den größten und modernsten Kulturhäusern des Landes.

Jedes Jahr werden im Grimmener „Treffpunkt Europas“ fast 100 Konzerte, Shows, Tanzund Galaveranstaltungen sowie Komödien und Lesungen angeboten. Im Laufe der Jahre sind da einige Besucher zusammengekommen. Seit der Übernahme des Hauses durch die Stadt Grimmen am 1. Januar 1997 – vorher gehörte die Immobilie dem Landkreis – sind im Kulturhaus fast eine halbe Million Gäste gezählt worden.

Der 500.000. Besucher wird am Sonntag, 02. April 2017, zur großen Unterhaltungsshow „Heimatgefühle“ mit Sigrid & Marina, dem Naabtal Duo sowie Judith & Mel erwartet. Bürgermeister Benno Rüster freut sich über die gute Besucherresonanz des Kulturhauses. „Der Treffpunkt ist ein echter Treffpunkt für jung und alt“, so das Stadtoberhaupt. Den 500.000 Besucher will der Bürgermeister am Sonntag persönlich begrüßen und mit einem Präsent überraschen.

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