Journal

2022-02-01 16h18 News - Citymanager bietet Sprechstunde an

Stadtwappen

Citymanagement lädt zur Sprechstunde ein

Zum Jahresbeginn hat das Citymanagement in Grimmen mit der Arbeit begonnen.

Nach einer kurzen Bestandsaufnahme geht es nun darum, konkrete Projekte zu entwickeln, ihre Machbarkeit zu prüfen und dann schrittweise umzusetzen. Ganz wichtig ist in dieser Phase der Ideenfindung der Kontakt mit den Einwohnern der Stadt, allen voran den Händlern und Gewerbetreibenden.

Aus diesem Grund lädt das Citymanagement jeden letzten Dienstag im Monat zu einer Sprechstunde in den Rathaussaal ein. In der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr können Probleme, Anregungen, Hinweise, Ideen und Wünsche vorgetragen werden.

Die Informationen fließen dann in die Arbeit des Citymanagements mit ein oder werden zur Bearbeitung in die zuständigen Fachbereiche weitergeleitet. Im Vordergrund steht die Belebung der Innenstadt. Dafür ist die Barrierefreiheit genauso wichtig wie ein stimmiges Verkehrskonzept, ein umstrukturiertes Markttreiben und neue Veranstaltungsangebote für das historische Stadtzentrum. Ideen gibt es viele, jetzt kommt es darauf an, sie gemeinsam Schritt für Schritt umzusetzen.

Die geplanten Sprechstunden im Rathaussaal sollen dabei helfen. Erster Termin ist der 22. Februar. Sie sind herzlich willkommen - Thorsten Erdmann.

2022-02-01 16h07 News - Nachfolge für Schiedsstelle gesucht

Stadtwappen

Schiedsstelle muss neu besetzt werden

Die sogenannte vorgerichtliche Streitschlichtung ist eine Pflichtaufgabe der Gemeinden und im Schiedsstellengesetz von Mecklenburg-Vorpommern festgeschrieben.

Im Juli 2017 haben die Abgeordneten der Stadt Grimmen die Rechtsanwältin Catherine Wildgans und die stellvertretende Stadtpräsidentin Brigitte Bathke zur Schiedsfrau und stellvertretenden Schiedsfrau gewählt. Die erforderliche Berufung erfolgte durch das Amtsgericht Stralsund und im Oktober 2017 wurde die erste Sprechstunde abgehalten. Damals noch im Büro der Grundschule „Friedrich Wilhelm Wander“. Seitdem haben die beiden Frauen die Schiedsstelle mit großem Engagement und Erfolg geleitet. Nun endet ihre Amtszeit und aus persönlichen Gründen stehen sie für eine erneute Wahl nicht zur Verfügung. Die Stadt sucht daher geeignete Nachfolger. Idealerweise wieder zwei Interessenten für die Leitung und stellvertretende Leitung der ehrenamtlichen Schiedsstelle.

Was ist nun eigentlich die Aufgabe einer Schiedsstelle?
Um es gleich vorwegzunehmen, dort erfolgt keine Rechtsberatung und die Schiedsfrauen oder -männer dürfen auch nicht in familien- und arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen vermitteln.

Ein typischer Fall für die Schiedsstelle ist hingegen der Nachbarschaftsstreit. Aber auch alle anderen zivilrechtlichen Auseinandersetzungen können zur Streitschlichtung vorgetragen werden.

Die gibt es übrigens schon seit 1827 in Deutschland. Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Schiedsstellen sind immer erreichbar, schneller als Gerichte, verschwiegen und unparteiisch, bürgernah und kostengünstig. Die Gebühren für ein Schiedsverfahren sind sehr gering und liegen selten über 50 Euro. Die Kosten werden in der Regel zwischen Antragsteller und Antragsgegner aufgeteilt.

Ziel einer Schlichtung ist immer die gütliche Einigung oder ein Vergleich. Das Verfahren kommt nur auf Antrag (schriftlich oder mündlich) einer Partei in Gang. Die Erfolgsquote kann bei der meditativen Beratung und Schlichtung bei bis zu 80 Prozent liegen.

Die Fachaufsicht über die Grimmener Schiedsstelle übernimmt der Amtsdirektor des Stralsunder Amtsgerichts.

Seitens des BDS (Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V.) gibt es Bestrebungen, Schiedsverfahren zukünftig bundesweit zur Pflicht zu machen; also vor Klageerhebung in Anspruch zu nehmen. Das könnte ein Weg sein, um zur Entlastung der Gerichte beizutragen.

Bewerbungen für die Schiedsstelle in Grimmen können ab sofort unter der Rufnummer 038326 / 47 202, per Mail schiedsstelle@grimmen.de oder per Post, Stadt Grimmen, Markt 1, 18507 Grimmen eingereicht werden.

Über die Besetzung der Schiedsstellen entscheidet letztendlich die Stadtvertretung. Für die Übergabe und Einarbeitung steht die ehemalige stellvertretende Schiedsfrau, Brigitte Bathke mit Rat und Tat zu Seite.

Übrigens: In Deutschland gibt es etwa 6000 Schiedspersonen. Sie schlichten mehr als 60 Prozent aller Nachbarschaftskonflikte.

2022-01-28 12h59 News - Neustart Einrichtungen

Alpakas im Tierpark Grimmen

Lockerungen bei den Corona-Regeln

Die Landesregierung hat neue Corona-Regeln beschlossen. Darin enthalten sind auch einige Lockerungen.

So kann ab morgen, 29.01.2022, der Grimmener Heimattierpark wieder Besucher empfangen. Der Tierpark hat täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Es gilt die 2G Regel.

Ab kommender Woche können dann auch wieder das Museum und der Wasserturm besichtigt werden. In diesen Einrichtungen gilt dann die 2G+ Regel.

Im Heimattierpark ist die Freude über die Wiedereröffnung besonders groß. Wie Tierpflegerin Heide Jahn sagt, hätten auch die Tiere unter der Kontaktsperre gelitten. Jetzt würden sie sich, wie beispielsweise der Alpakahengst Orlando, auf Streicheleinheiten freuen. „Außerdem gibt es viel Neues zu sehen. Bei den Ziegen haben wir Nachwuchs. In dem Gehege können ab morgen vier kleine Zicklein bestaunt werden. Eines davon ist sogar ein Silvesterkind“ so Heide Jahn.

2022-01-25 07h47 News - Sonderpreis - Sport statt Gewalt

Logo Landessportbund Logo Landespräventionsrat Verlängerung der Ausschreibung bis 28. Februar 2022

Ausschreibung

zur Verleihung des Sonderpreises 2022
„Sport statt Gewalt“
durch den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung und
den Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Sportvereine sind in Mecklenburg-Vorpommern nicht nur die organisatorische Basis für den Breiten- und Leistungssport. Sie sind vielerorts auch unverzichtbare Zentren für ein lebendiges, demokratisches und friedliches Zusammenleben in den Städten und Gemeinden.

Insbesondere im Kinder- und Jugendbereich leisten die Sportvereine landesweit einen hervorragenden Beitrag für eine gewaltfreie Erziehung, indem sie solche sportspezifischen Tugenden wie Fairness, Respekt, Regeltreue und Achtung des Gegners in das Zentrum ihres Trainings-und Wettkampfbetriebes stellen. Darüber hinaus engagieren sich viele Sportvereine in ihren Heimatorten sehr aktiv in Netzwerken und Projekten für Gewaltprävention.

Sportvereine sind damit landesweit wichtige Partner im System der gesamtgesellschaftlichen Gewalt- und Kriminalitätsvorbeugung.

In Anerkennung dessen verleihen der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung und der Landessportbund Mecklenburg-Vorpommerns seit 2020 einmal jährlich einen Sonderpreis „Sport statt Gewalt“ an Sportvereine aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich über ihre eigentliche sportliche Tätigkeit hinaus in besonderer und nachahmenswerter Weise auch um die Vorbeugung und Verhinderung von Gewalt und Kriminalität verdient machen.

Insbesondere sollen Sportvereine gewürdigt werden, die

  • Mitglied im Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern sind,
  • sich in Ihren Satzungen und in der täglichen Praxis klar zu Fairness, Toleranz, Demokratie und Gewaltfreiheit bekennen,
  • sich konsequent und unmissverständlich gegen jegliche Form von Gewalt, Intoleranz und Rassismus innerhalb und außerhalb ihres eigenen Vereins positionieren, beispielhafte und nachahmenswerte Präventionsaktivitäten entwickeln, sowie vorhandene Schutzkonzepte umsetzen,
  • ihre spezifischen Erfahrungen und Ressourcen auch Partnern außerhalb des Vereins, wie zum Beispiel Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen vor Ort anbieten,
  • sich aktiv in gesamtgesellschaftlichen Präventionsnetzwerken vor Ort, wie zum Beispiel den Kommunalen Präventionsräten, engagieren.

Vorschläge für potenzielle Preisträger können formlos von jedermann eingereicht werden. Bestandteil der formlosen Vorschläge sollte eine kurze Begründung unter besonderer Berücksichtigung der oben genannten Kriterien sein.

Die Vorschläge per Post oder E-Mail sind bis zum 28. Februar 2022 zu richten an:

Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern
- Geschäftsstelle -
Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern
Alexandrinenstraße 1
19055 Schwerin
E-Mail: Ifk@kriminalpraevention-mv.de

Nachfragen sind möglich unter der Telefonnummer: 0385 588 2487.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury unter Ausschluss des Rechtsweges.

Die maximal fünf Preisträger erhalten jeweils eine Anerkennungsurkunde und eine Geldprämie. Dafür stellt der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.000 EUR zur Verfügung.

Die Auszeichnung erfolgt in einem würdigen Rahmen.

Gez. Monika-Maria Kunisch
Geschäftsführerin Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung

2022-01-11 06h45 News - Gründung Museumsverein

Heimatmuseum Grimmen

Stadt sucht Mitstreiter für einen Museumsverein

Die Stadt Grimmen plant die Gründung eines Vereins zur „Förderung der Heimatpflege und des Heimatmuseums“.

Anliegen ist es, Mitstreiter zu finden, die ehrenamtlich aktiv an der stetigen Entwicklung des Museums mitwirken und sich für die Belange der städtischen Einrichtung einsetzen. Der Förderverein soll das Museum bei der Sammlung, Präsentation und Erhaltung der Zeugnisse der Grimmener Stadtgeschichte unterstützen.

Er sieht es als seine Aufgabe an, das kulturelle Erbe der Region zu bewahren, zu erforschen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit Vorträgen, Führungen, Veranstaltungen und nicht zuletzt Publikationen soll auf die Besonderheiten der 735jährigen Stadtgeschichte aufmerksam gemacht werden. Zweck des Vereins ist die materielle und ideelle Förderung und Unterstützung der kulturellen Arbeit des Museums, das sich im Eigentum der Stadt Grimmen befindet.

Im Förderverein sollen sich Menschen zusammenfinden, die sich mit der Stadt verbunden fühlen. Egal, ob sie in Grimmen oder außerhalb beheimatet sind. Für den Verein werden aktive Mitglieder und Fördermitglieder gesucht. Er soll als gemeinnützig anerkannt werden. Spenden sind damit von der Steuer absetzbar.

Wer Interesse an Geschichte und Kultur hat, ist im zukünftigen Grimmener Museumsverein herzlich willkommen. Ehrenamtler, die die Stadt tatkräftig unterstützen und vielleicht auch Besucher durchs Museum führen möchten, können sich bei Sabine Fukarek unter 038326 / 47265 oder im Büro des Bürgermeisters 038326 / 47202 melden.

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